Montag, 25. August 2014

Duschgel von Original Source im Test

Die Badezimmer werden im Moment von neuen Duschgels eingenommen, und zwar von den Produkten der Firma Open Source.

Man hat bereits in verschiedenen Medien, durch Tests und Werbung davon gehört. Umso schöner war es, als ich drei verschiedene Tuben zum testen bekommen habe. 

Es handelt sich um:

- Lemon and Tea Tree
- Lavender and Tea Tree
- Shea Butter and Honey

Soweit so gut. Wenn man sich die Webseite ansieht, findet man diese Aussage:

WIR SIND MORGENS ALS ERSTE AUF, NEUGIERIG ZU ERLEBEN, WAS DER HEUTIGE TAG BRINGEN WIRD. MIT JEDER PACKUNG ORIGINAL SOURCE DUSCHGEL STARTEN WIR PERFEKT IN DEN TAG UND ERLEBEN DIE GANZE KRAFT DER NATUR UNTER DER DUSCHE. DAS ABSOLUTE DUFTERLEBNIS - DIE ULTIMATIVE FRISCHE.
ORIGINAL SOURCE ENTHÄLT NATÜRLICHE PFLANZENEXTRAKTE UND AUTHENTISCHE DUFTSTOFFE, DIE ÜBERALL SO IN DER NATUR VORKOMMEN. WIR RESPEKTIEREN UNSERE UMWELT. ABER WIR WOLLEN AUCH LEBEN, LAUT UND VOLLER STOLZ. WIR SIND INNOVATIV. WIR BELEBEN & INSPIRIEREN ANDERE.
WIR INTENSIVIEREN DEIN DUSCHERLEBNIS.

Tolle frische und moderne Aussagen, die PR-Agentur hat Ihren Job gemacht !
Nun aber zum Praxistest, denn alles andere ist erstmal nebensächlich.

Lemon and Tea Tree


Produktbeschreibung:

Und hier ist das Wachmacherrezept für alle Langschläfer: wir nehmen 10 pikante Zitronen für dieses erfrischende Duschgel, etwas Teebaumöl Extrakt und dann ab in unsere voll recycelbare Flasche. Wow, fertig! Dieses Duschgel garantiert dir den echten Frischekick unter der Dusche.

Das Duschgel riecht sowas von frisch und zitronig, das kann man sich kaum vorstellen, gefällt mir super gut und schiebt sich damit in die erste Reihe in meiner Nasszelle.

Lavender and Tea Tree


Produktbeschreibung:

Hier ist unser Geheimnis für deine ganz persönliche Entspannung: Wir haben 157 Lavendel Blüten für diesen Extrakt mit Teebaumöl gemixt. Das alles steckt in unserer voll recycelbaren Verpackung. Das perfekte Chillen mit Lavendel.

Jetzt wird es vom geruch richtig klasse ! Das Teebaumöl muss man gerne riechen, für den einen oder anderen stinkt es, aber hier, in der Mischung mit den Lavendelblüten riecht das genial und sowas von frisch, unglaublich. Die ganze Familie liebt den Duft von Lavendel, besonders im Sommer, wenn man an großen Sträuchern vorbei läuft.
Absolute Endstufe !

Shea Butter and Honey


Produktbeschreibung:

Du wirst es erst nicht glauben, aber wir haben es getan. Unsere Bienen sind 49 Meilen geflogen, um den Honig herzustellen, den wir für dieses pflegende Duschgel brauchen. Tropfen für Tropfen und nur für dich! Ein mildes 'Shea-Butter-Honig-Paket' für die Dusche, unvergleichlich schnuckelig süß zu deiner Haut. Und das noch Fairtrade!

Das ist ein Wohlfühlgel, welches man super gut am Abend benutzen kann, wenn man sich erholen möchte und eine sanfte Entspannung sucht. DEN pflegende Augenblick, das ist es, was man hier bekommt und das finde ich klasse.

Generell sind alle Gels schön cremig und ergiebig, was auch den UVP von 2,49 € rechtfertigt. Die Tuben sehen alle sehr stylisch und auffallend aus, super Job der Marketing Experten. Hier stimmt die Aufmachung mit dem Produkt überein.

Was gibt es noch zu wissen?
Die Marke Original Source, kommt ursprünglich aus England, nun gibt es die Produkte Anfang Juli 2014 endlich auch in Deutschland zu kaufen. In allen Original Source Produkten und Verpackungen sind keinerlei tierische Produkte enthalten und die Produkte werden  nur am Menschen getestet ( also keine Tierversuche ). 

Zu kaufen gibt es die Gele bei Müller Drogeriemarkt und DM.

Testet es mal, es lohnt sich ! 







Gilette Fusion und Shave Creme "Mandel" von eShave

Von Gilette habe ich ein Set von Klingen für den Gilette Fusion und eine Rasiercreme von eShave bekommen.


Spannende Sache, denn eine solche Rasiercreme in einem Töpfchen hatte ich bisher nie.

Gillette Fusion Rasierer

Der Lubrastrip ist ein schmaler Streifen am oberen Teil deines Rasierers, der kontinuierlich Gleitstoffe abgibt und so dafür sorgt, dass die Klingen sanft über die Haut gleiten. Er verblasst, wenn die optimale Rasierleistung nicht mehr gegeben ist und zeigt so an, dass die Klinge ausgewechselt werden muss.
5-Klingen-Rasieroberflächen-Technologie mit enger aneinander liegenden Klingen, die helfen den Druck zu reduzieren - für gefühlt weniger Hautirritationen als beim Gillette Mach 3, sogar beim Rasieren gegen den Strich. So erhalten Sie eine komfortable Rasur. Mit einem so komfortablen Rasierer bist du der klare Punktsieger.
Ein flexibler Komfort-Schutz mit 15 Lamellen sorgt durch ein sanftes Spannen der Haut für eine besonders gründliche und komfortable Rasur. Ein integrierter Präzisionstrimmer auf der Rückseite des Rasierers ist perfekt geeignet zum Rasieren schwer erreichbarer Stellen wie dem Bereich unter der Nase, an den Koteletten oder zum Stylen von Bartkonturen.

ê shave Rasier Crème Mandel

In der Dose Die ê shave Rasier Crème bringt einen reichhaltigen, feinporigen Schaum. Mit hochwertigen Pflegebestandteilen wird die Haut vorbereitet und schon während der Rasur gepflegt. Der warme dichte Schaum weicht das Haar ein, öffnet die Poren und verhindert Hautirritationen und ein Austrocknen der Haut. Anwendung: Tragen Sie die Rasiercreme in Verbindung mit etwas warmem Wasser mit den Fingern oder besser mit Ihrem ê shave Rasierpinsel auf die Haut auf und Sie werden überrascht sein, wie weich sich diese nach der Rasur anfühlt.

Inhaltsstoffe ( Originalbeschreibung) :
Purified Water (Aqua), Stearic Acid, Myristic Acid, Potassium Hydroxide, Coconut Fatty Acid, Glycerin (Glycerine), Benzaldehyde, Triethanolamine, Sodium Hydroxide, Methylparaben, Propylparaben.



eShave - After Shave Creme bekommt man in den Duftnoten:

Gurke - für normale Haut
Weißer Tee - für eine empfindliche Haut &
Mandel - pflegt & schützt die trockene Haut

Nun war ich ja auf die nächste Rasur gespannt. Bisher habe ich Rasierschaum von verschiedenen Herstellern genutzt, auch von Gilette oder den Discountern, Preise von 0,99 bis 1,99 €. Diese Rasiercreme von eShave kosten mindestens 20 € in verschiedenen Webshops ! Riesen grosser Unterschied würde ich sagen, da habe ich auch entsprechende Erwartungen in diese Creme.


Können diese erfüllt werden ?

Ich war vor dem Test sehr gespannt, da ich die Konsistenz der Creme schon kannte. So habe ich den ersten Abstrich auf den ein Tag alten Bart gestrichen, und den nächsten direk t hinterher und wieder, und wieder, die Creme ist zäh und verteilt sich nur schwer. Soweit so gut, verteilt war alles, ich denke, auch in einer ausreichenden Menge.



Den Rasierer angesetzt und …. eine zähe Spur zog sich hinter dem Rasierer lang, auch an anderen Stellen war das so, zudem klebte die Creme die Klingen am Rasierer zu. Das war schlecht und eine zähe Masse, die ich nun irgendwie weiter bearbeiten musste.

Früher gab es mal Rasiercreme, die man noch später mit Wasser nässe musste und dann dünner und besser zu benutzen war. Habe ich probiert, brachte aber nichts, die zähe Masse blieb.
Nun konnte ich nur noch den Rest „abarbeiten“ und versuchen, die Überbleibsel mit dem Handtuch abzuwischen, was auch nicht einfach war, in den Hautfalten blieb immer noch ein weisser Rest. 

Völlig durchgefallen !

Diese Creme ist zäh, hat keine guten Gleiteigenschaften und verklebt die Klingen. Die Rasur war ebenfalls nicht besonders gut. Das sind meine persönlichen Erfahrungen, vielleicht ist das Ergebnis bei einem anderen Bart besser, aber ich kann es mir schlecht vorstellen. 






Sonntag, 10. August 2014

Nationales Kriegs- und Widerstandsmuseum & Liberty Park, Overloon (NL)

Bei bestem Augustwetter machte ich mich in das 135 Kilometer entfernte Overloon in den Niederlanden auf. Dort ist das grösste Kriegs- und Widerstandmuseum in den Niederlanden.

Für Technikinteressierte, die sich auch noch mit der Geschichte des 2. Weltkriegs interessieren einen Tagesausflug wert.

Beschreibung:
Das Museum wurde 1946 eröffnet. Es wurde zunächst Kriegsgerät aus der Schlacht von Overloon (24. September bis 16. Oktober 1944) zusammengetragen und auf einem Teil des ehemaligen Schlachtfeldes ausgestellt. Später erhielt es Exponate aus dem gesamten Land. 1960 erhielt das Museum nationalen Status.
Zunächst war es ein Freilichtmuseum, in dem die größeren Ausstellungsstücke (Panzer und Ähnliches) in einer parkähnlichen Anlage ausgestellt waren. Im Laufe der Zeit wurden diese Großgeräte in Gebäuden unterbracht, um sie vor den Witterungseinflüssen zu schützen. 2006 wurden die Exponate des Marshall-Museums aus Zwijndrecht ebenfalls nach Overloon verbracht. Im weitläufigen Park des Museums befinden sich ebenfalls Skulpturen namhafter Künstler, welche sich mit den Schrecken des Krieges befassen.


Die grosse Panzerschlacht:
Im September 1944 bedachte Montgomery den Angriffsplan, Market Garden. Die Kombination von Luftlandungen bei Arnheim und das Freimachen eines schmalen Korridors durch Süd-Holland mussten den weiteren Aufmarsch nach Berlin möglich machen. Dieser Plan gelang nur zur Hälfte. Die alliierten Truppen wollten ihren Korridor ausbreiten und verstärken, aber der deutsche Gegner probierte den Alliierten den Weg abzuschneiden. Sie stießen am 30. September in der Nähe von Overloon aufeinander. Deutsche Panzer und Amerikanische Sherman Panzer beschossen einander unaufhörlich. Ungefähr eine Woche später mengten sich auch britische Truppen in den Kampf ein. Letztendlich dauerte es beinahe 3 Wochen, bevor Overloon und das südlicher gelegene Venray befreit waren. Die Schlacht um Overloon ist bekannt als die schwerste Panzerschlacht, die jemals auf niederländischem Grund stattgefunden hat.


Die Ausstellungen:
Die Ausstellung zeigt u. a. die Besetzung der Niederlande und der niederländischen Kolonien im Zweiten Weltkrieg durch Deutschland und Japan, den Holocaust, die Widerstandsbewegung sowie die Schlacht von Overloon. Viele Exponate werden in Großdioramen, wie z. B. die Invasion 1944, gezeigt. Die Ausstellungsstücke umfassen u. a. Panzer, Flugzeuge, U-Boote, Kleinwaffen und -geräte sowie Uniformen.
Es sind jedoch nicht nur Exponate aus dem Zweiten Weltkrieg ausgestellt, sondern auch aus dem ehemaligen Warschauer Pakt und den modernen Niederländischen Streitkräften. Weiterhin gibt es zeitlich wechselnde Ausstellungen.

Militracks:
Einmal jährlich im Mai ( 3. Wochenende ) findet im Museumspark für zwei Tage die Veranstaltung 'Militracks' statt. Es werden fahrtüchtige Fahrzeuge aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, vom Motorrad bis zum Panzer, vorgeführt. Für die Besucher ist eine Mitfahrt auf allen Fahrzeugen möglich. Weiterhin ist eine große Militariabörse vorhanden.
Besucherinformationen:
Öffnungsdaten
Das Museum ist während des ganzen Jahres geöffnet,  außer am 24., 25. und 31. Dezember und am 1. Januar.
Öffnungszeiten
Von Montag bis Freitag: 10.00-17.00 Uhr
Am Wochenende und Feiertage: 11.00-17.00 Uhr
Eintritt
Erwachsene und Jugendliche ab 13 J.: 15,00 Euro
Jugendliche 4-12 J.: 9,00 Euro
Adresse:
Oorlogsmuseum
Museumpark 1
5825 AM Overloon
The Netherlands
tel: + 31 - 478 - 641250
fax: +31 - 478 - 642405


Recht stressfrei und ohne Zeitdruck erreichten wir kurz nach 10 Uhr den Parkplatz, der noch nicht allzu gefüllt war, aber es waren bereits die ersten kleinen Gruppen dort und man merkte, das das Interesse dort vorhanden ist.
Der Zugang an der Kasse geht schnell und persönlich, man spricht dort gutes deutsch, was  nicht unbedingt nötig sein muss, aber es erleichtert Nachfragen, die gerne und freundlich beantworten werden.
Nach ein paar Exponaten im Eingangsbereich, die auch immer mal wechseln, kann man sich nach rechts oder links bewegen. Wir wählten den linken Weg zuerst.
In diesem Bereich, findet man Ausstellungen zu den Bereichen Besetzung, Widerstand, Lager usw. Viele originale Belege, Urkunden und Exponate sind vorhanden.
Es wurde ebenfalls ein Dachzimmer eines holländischen Sammlers nachgebildet, der bereits vor dem 2. Weltkrieg angefangen hat Waffen, Munition und Blankwaffen zu sammeln.
Hier musste leider durch die Scheibe fotografiert werden, aber die Menge der Exponate auf so kleinem Raum sind schon erstaunlich, besonders, wenn man sich genauer ansieht, was dabei ist.


Der ganze Bereich ist durch Videofilme aufgewertet, oft in der holländischen Sprache, daher  ich habe nicht alles verstanden. Einzelne Exponate werten den Bereich dazu noch extra auf.
Es gibt, noch ein wenig versteckt in hinteren Bereich, aber ausgeschildert, eine extra Ausstellung über Fallschirmjäger, hier ist ebenfalls so ziemlich alles hinter Glas, daher nicht bedingt fototauglich. Es lohnt ich aber, da die Exponate und die Details sehr gut sind.


Bombensimulator:
Es gibt einen extra Bombensimulatorraum, wo man einen Eindruck bekommt, was bei einem Bombenangriff passiert. Einen Einduck bekommt man bei dem Youtube Clip


Fahrzeughalle:
Geht man zurück und wählt den anderen Weg kommt man in die große Fahrzeug- und Dioramenhalle.
Jetzt wird es eigentlich interessant, auf ca. 10000 qm2  stehen ca. 150 Fahrzeuge, von klein bis riesengroß.
Hier findet man etliche Dioramen ( z.B. D-Day, und andere ) und man wird überwältigt von der Größe der Halle und Menge der ausgestellten Dinge. Die Geräuschkulisse wird durch immer wieder mal aufkommendes Maschinengewehrfeuer hochgehalten.




Die Menge der ausgestellten Munitionssorten, die alle hinter Glas liegen und stehen, ist beeinndruckend und erschreckend zu gleich, viele originale Munitionskisten und - Behälter findet man, zum Teil sauber beschriftet. Für einen Historiker und Sammler aus diesem Bereich ein Paradies, der sich dort lange aufhalten kann.



Nicht zu übersehen ist die Menge der amerikanischen Fahrzeuge, die verständlicherweise wegen der Invasion und spätere Befreiung Hollands dort verblieben sind oder später für die Sammlung beschafft wurden.
Hier kann man nur einen Teil als Bilder zeigen.






Der Durchgang in der warmen Halle ( zumindest im Sommer ) dauert schon seine Zeit und man findet immer Bänke, wo man sich ausruhen kann und einen Happen mitgebrachtes Essen und Trinken zu sich nehmen kann.
Neben Fahrzeugen findet man auch ein paar Flugzeuge und Militärfahrzeuge, die nach dem 2. Weltkrieg genutzt wurden, vorrangig in der holländischen Armee.
Die ehemalige DDR und Grenztruppen findet man dort ebenfalls.




Fans von Motorrädern werden auch begeistert sein, wenn man auf einem grösseren Rondel etliche Maschinen wie BMW, Triumpf und einige Harleys findet. Dieser Bereich ist leider recht dunkel gehalten und könnte heller sein.






Imbiss und Stärkung:
Man benötigt schon ein paar Stunden bis  man durch ist, daher habe ich die Mittagszeit im Cafe- und Restaurant genutzt, um mich zu stärken, man kann wunderbar daußen sitzen. Über die Eintrittskarte, die den ganzen Tag gilt, kann man problemlos wieder in das Museum kommen, denn um in das Cafe zu kommen, muss man das Museum durch den Shop verlassen.


Infos, Bilder und die aktuelle Speisekarte findet man hier ( nur NL ): http://www.museumcafeoverloon.nl/

Nun sollte man mind. 4-5 Stunden alleine für die Ausstellungen einplanen, zusätzlich noch die Mittagszeit beachten, sonst kommt man nicht durch. Für Sammler oder Themenfans noch locker 1-2 Stunden mehr Zeit einplanen.

Das Ganze aus Sicht des Fotofans:
Nun fahre ich zu so einem Museum natürlich nicht nur aus dem geschichtlichen Interesse, sondern möchte auch entsprechende Fotos machen. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht immer einfach. Einmal gibt es viele dunkle Ecken, die unbedingt ausgeleuchtet werden müssen, daher sollte man den externen Blitz dabei haben, dann steht in der großen Halle recht viel, recht eng zusammen, das man mit einem 15-55er Objektiv so eben zurecht kommt, je lichtstärker, je besser.
Im Nachgang habe ich mit meinem 70-200 2.8 noch etliche Detailaufnahmen gemacht, was recht gut funktionierte, aber eben nur die Details, es fehlt einfach oft der Platz. 

Der Liberty Park:
Der Park ist sicher 14 Hektar groß und tagsüber für jeden zugänglich. Er bietet Ruhe und Platz und alle Freiheit, um über die geleisteten Anstrengungen für die Freiheit nachzudenken. In 1944 vollzog sich hier in Overloon die größte Panzerschlacht der niederländischen Geschichte. Darum wurde nach dem Krieg auf diesem Schlachtfeld ein Museum errichtet. Was an Panzern, Kanonen und anderen Fahrzeugen über geblieben war, wurde im Park zusammengebracht. Auf demselben Grund, auf dem die Infanterie Mann gegen Mann gekämpft hat.
Man kann dort frei laufen, es sind ein paar Exponate, Bunker und Skulpturen von Künstlern vorhanden.
Dieses Skulpturen sollte man sich ruhig mal naher ansehen, denn Sie drücken schon sehr gut die Angst und Betroffenheit dieser Zeit aus. Leider sind die angebrachten Tafeln  nur auf niederländisch das sollte man doch mindestens auch auf englisch haben.







Am Anfang des Liberty Park ist noch ein Kletterpark, der extra betreut wird, angegliedert. Wer Zeit hat und möchte das gerne mal machen, findet hier auch schöne Möglichkeiten. Das Klettern ist nicht kostenlos und ist nicht im Museumpreis eingeschlossen.

Fazit:
Es lohnt sich auf jeden Fall für alle, die Interesse an dem Thema haben, und nicht extrem weit fahren müssen. Alternativ kann man auf der Rückfahrt noch einen Einkaufsstop in Venlo machen.
Der Eintrittspreis ist angemessen, für das man zu sehen bekommt, und mit der Tageskarte kann man immer weider rein und raus kommen. Der Museumsshop ist gut ausgestattet, neben Kram und Spielzeug ist auch einiges an Fachbüchern zu finden. 
Die Fahrzeuge und eigentlich alle Exponate sind in einem guten bis sehr guten Zustand, sicher liegt es auch daran, das man die Temperatur und Luftfeuchte entsprechend kontrolliert. Die Fahrzeuge sind sauber und man kümmert sich immer darum, im Hinterhof wurde gerade an einem Panzer geschraubt.





































Freitag, 1. August 2014

Hoteltest A & O Hamburg City Süd

Für den diesjährigen Städtetrip nach Hamburg stand auch wieder die Wahl oder die Qual der Wahl des  Hotels an.  Einige kannten wir bereits oder vielen wegen der Lage aus dem Rahmen.
Ehe jemand einen falschen Eindruck oder bereits andere Erfahrungen in diesem Hotel gemacht hat, möchte ich direkt erwähnen, das es unsere Erfahrungen zu diesem Hotel zu dieser Zeit sind!

Dann kam uns ein Angebot über Hamburg Tourismus gerade recht. Ab 189 Euro je Person für drei Übernachtungen incl. einem Frückstück, Bahnfahrten UND 3-Tages-Hamburg Card konnte man nicht meckern. Es standen einige Hotels zur Auswahl, und da wir zeitlich recht flexibel waren, wollten wir dieses Angebot auch nutzen und nicht unbedingt noch mehr bezahlen.
Nach dem Abwägen von den Örtlichkeiten und der noch freien Hotels haben wir uns für folgendes entschieden:

A & O Hotel Hamburg City Süd, Spaldingstrasse 160, 
20097 Hamburg

Die Webseite vom Hamburg Tourismus beschreibt das Hotel so:

Das A&O Hamburg City Süd liegt zentral und verkehrsgünstig an einer Einfallstraße in die Hamburger Innenstadt und ist von der Autobahn A1 aus schnell zu erreichen. Der Standort ist nur etwa 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof, dem Zentralen Omnibusbahnhof, der Kunsthalle oder dem Schauspielhaus entfernt. In der Nachbarschaft befindet sich die S-Bahn-Station Berliner Tor.
Das 2-Sterne-Haus bietet 276 Zimmer vom Einzel- bis zum Mehrbettzimmer für Familien, Gruppen oder Schulklassen, ausgestattet mit DU/WC, Haartrocknern und WLAN. Im Lobbybereich können Internetterminals genutzt werden.
Zum A & O Hamburg City Süd gehören eine Lobbybar und die Skybar mit angrenzender Terrasse, die ein umfangreiches Getränkeangebot sowie Snacks für den kleinen Hunger anbieten. Dank der verkehrsgünstigen Lage sind die Freizeit- und Gastronomie-Angebote der Innenstadt leicht zu erreichen.

So weit, so gut. Wir buchten für Mitte Juli, Do - So.
Angereist sind wir per Bahn zum Hauptbahnhof und sind das Stückcken ( ca. 900 Meter ) mit unserem leichten Gepäck gelaufen. Schneller und einfacher geht es allerdings per U-Bahn, Linie 3 (gelb) und Haltestelle Berliner Tor aussteigen.



Das Einchecken:

Die Rezeption umfasst 1-3 Schalter, je nachdem wieviele Personen gerade vom A&O Team da sind. Wir hatten noch Glück und hatten nur 2 Personen vor uns. An den anderen Tagen war schon teilweise eine recht lange Schlange zu sehen.




Nach einem kurzen Checkin und Übergabe der Zimmerschlüssel als Checkkarten war es ca. 14 Uhr und unser Zimmer sollte gegen 15 Uhr bereit sein, was ich schon recht spät finde. Es gibt einen unüberwachten Kofferraum, aber beim besten Willen, möchte ich dort meine Sachen nicht unterstellen. Meine Frau hatte die gute Idee, einfach mal auf dem Zimmer / Flur nachzusehen, ob vielleicht schon alles fertig ist. Unser Zimmer 126 hat im ersten Stock. Verschwitzt und schon leicht müde von der Anreise wollte ich den vorhandenen Abzug nehmen, jaja, ich weiss, es ist nur ein Stock. Aber da tat sich nichts, der Aufzug war körperlich vorhanden, aber entweder ohne Funktion oder irgendwo blockiert. Nun, also doch direkt zu Fuß in den ersten Stock. Im Treppenhaus fiel mir direkt so ein komisch muffiger Mix aus PVC und Gummi auf, den ich nicht einordnen kann, vielleicht vom Bodenbelag. 

Da ich weder im Flur jemanden aus dem Reinigungsteam sah, noch im Zimmer etwas hört, versuchte ich mal ins Zimmer zu kommen, und siehe da, es war doch schon fertig.

Unser Zimmer 126:

Das Zimmer ist einfach und zweckmässig eingerichtet, eine Ablage für einen Koffer, ein kleiner Tisch, zwei Stühle, eine moderne und einfache Garderobe ( kein Schrank ), zwei Betten und ein Badezimmer. Das Badezimmer war in einem sehr guten Zustand, sah noch recht neu aus und hat meiner Frau gut gefallen. Hier ist ein Fön enthalten und Reinigungsflüssigkeit ist vorhanden, ebenfalls in der Dusche. Die Dusche funktionierte, der Schlauch tropfte ein wenig, aber das Wasser wurde heiss und das reicht uns.


War da noch etwas, was hing da an der Wand, ist ein ein Fernseher ? Alter Falter, eine solche Grösse stellt sich keiner mehr vor den PC, geschweige an die Wand. Da hing ein Hannspree in super kleiner Ausführung.




Ja, ja, ich weiss, immer diese Meckerei, aber .... irgendwann habe ich das Teil anbekommen, nach dem ich die Batterien in dem ausgelaufen Batteriefach der Fernbedienung zig mal hin-und-her gedreht hatte. Leider ist der Straßenlärm trotz geschlossener Fenster so laut, das man den TV schon recht stellen musste, um einigermaßen etwas zu verstehen. 



Die Lage des Zimmers:

Erster Stock, soweit bekannt, Aufzug ist zwar vorhanden, wurde aber an den ersten beiden Tagen nie gesehen. Wenn man sich den Häuserblock genauer ansieht, bemerkt man, das vorne und hinten jeweils eine 4-spurige Straße entlanggeht, die tagsüber bis zum späten Abend ausgiebig genutzt wird, und das auch recht oft mit recht hohen Geschwindigkeiten ( Radarkontrolle wäre hier ein Paradies ). Ein großes Fenster konnte man kippen, das andere nicht, da war die Verriegelung sowas von fest oder defekt, das nach " fest ab kommt " und ich habe es lieber gelassen. Es handelte sich um Holzrahmen, zumindest fühlte es sich so an und sah so aus, möglichweise waren Sie auch leicht verzogen. Über den Fenstern gibt es noch Lüftungsschlitze, die man extra öffnen kann. Durch die Lautstärke des Straße kann man ab Abend das Fenster nicht geöffnet halten, selbst wenn man noch TV sehen möchte, muss man entsprechend laut stellen. Nun lag unser Zimmer recht am Ende des Flures, des doch großen und hohen Gebäudes. Das war zu unserem Vorteil, denn die große Flurtüre zum Treppenhaus quitschte sowas von laut und jämmerlich, das man sicher nicht besonders gut einschlafen kann. 

Thema Türen: rieseeen großes Problem, denn die Zimmertüren haben alle Zuzieher und die sind sowas von stramm gestellt, das alle Türen mit einem sehr lauten Rummss zuschnallen, und das früh morgens, spät abends und vereinzelt nachts. Von Ruhe und einem normalen Schließen der Türe kann man nicht sprechen, denn wenn man weiss, das der Anteil der Jugendlichen sehr hoch ist, und die meisten das nicht interessiert, muss man sich nicht wundern, wenn einem die Ohren fast abfallen. Extrem großer Minuspunkt.




Das Zimmer selber:

Einiges habe ich schon beschrieben, die Einrichtung ist einfach und zweckmässig. In der Hotelbeschreibung wird von einem Kleiderschrank gesprochen, diesen hatten wir nicht, nur eine offene Garderobe. Das Zimmer war beim Einzug sauber und das Bad wie schon beschrieben in einem recht neuen und sauberen Zustand. Blieb das auch so ? Nein, denn an den 4 Tagen wurden weder die Betten gemacht noch im Bad mal eben über das Waschbecken geputzt. Einmal kamen zwei junge Frauen, die Toilettenpapier auffüllen wollten, sprachen jedoch kein deutsch und eine Verständigung war nur in englisch und mit Zeichen möglich. Hier will man wohl extrem sparen, schade, das man mit diesen Leuten nur schlecht kommunizieren kann. Somit war es mit der Sauberkeit am vierten Tag auch vorbei. Die meisten werden nur 2-3 Tage bleiben und dann spielt das keine Rolle, aber das haben wir bisher so noch nie erlebt.

Hotel oder Hostel ?:



Eine gute Frage, denn A&O Hamburg Süd ist beides, Hotel und Hostel. Wie kann man das erkennen ? Tja, ich vermute mal, nur an der Zimmerbelegung, denn die Abwicklung, alle Einrichtungen, das Frühstück und die Bedienung ist gleich. 

Das Frühstück:

Wir hatten in unseren Arrangement ja auch das Frühstück dabei, was so auch bekannt war. Daher bekamen wir für jeden Morgen farbige runde Chips, die man dann in einen durchsichtigen Behälter am Anfang des Raumes werden soll. Der nähere Sinn hat sich uns hier jedoch nicht erschlossen, weil das niemand kontrollierte. Es gibt einen großen Raum für Gruppen und Familien und einen Raum für Alleinreisende und Päärchen, was sich aber auch wieder vermischte. Mittig zwischen den beiden Räumen war das Frühstücksangebot, was an jedem Tag gleich war und nicht wechselte.





Es gab zwei Sorten von Aufbackbrötchen und Knäckebrot, kein normales Brot, was uns verwundert hat, denn nicht jeder isst gerne Brötchen zum Frühstück. Es gab verschiedene Standardsorten an Aufschnitt, eine Platte mit Käse. Ehe nun jemand aufschreit und reklamiert, das es mehr gibt, stimmt. Denn dieses Angebot gibt es an beiden Seiten des Raumes. Wer nicht anstehen möchte, geht an die andere Seite und kommt überall dran. Die Mengen der Speisen war immer reichlich und es wurde immer nachgelegt.






Im Grunde ein typisches 5 Euro Frühstück, was man in vielen Hotels bekommt. Der Kaffee ist zu genießen, mal ist Kaffeesatz in der Tasse, mal nicht, aber gut zu genießen. Es sind hart gekochte Eier vorhanden, verschiedene Müslisorten und ein wenig anderes dazu. Highlight ist hier sicher, das es leckeren Granini A- und O- Saft aus Automaten gibt. Dieser ist gekühlt und schmeckt wirklich gut. Die Teetrinker kommen mit dem Meßmertee auf Ihre Kosten. Beides gute und leckere Markenprodukte, die wir nicht erwartet haben. 




Das Hotel / Hostel:

Die Räumlichkeiten sind großzügig gestaltet, modern und es läuft immer irgendeine Musik, eher lauter als leiser. Im Warte – oder Chillbereich stehen Sessel und Tische, auf der anderen Seite stehen Billardtische und Rennspielsimulatoren. Alles ist großzügig und offen aufgebaut. Weiter hinten ist eine Bar, die 24 Stunden geöffnet hat und auch die Rezeption.



Hier sind 1- 3 A&O Mitarbeiter, die sich um einen kümmern und deutsch sprechen. Bei unserem Einchecken verschwand die Mitarbeiterin in meiner Schlange und kam erstmal nicht wieder, so das wir nicht bedient wurden. Naja, das kennt man aus verschiedenen Fastfood Filialen, so ist das heute, typische Einzelschicksale.



Wlan ist im ganzen Hotel kostenlos vorhanden, die Verbindung reicht mir jederzeit völlig aus, um mal ein wenig zu surfen oder durch die Mails zu schauen. Wer eine schnellere Verbindung möchte, kann etwas zusätzlich bezahlen und dann z.B. Filme im Internet sehen, was das mehr kostet, kann ich aber nicht sagen, weil ich es nicht brauchte.



Einen Safe gibt es auf keinem Zimmer, dafür kleine Blechspinde, die man für 10 € Pfand mieten kann. Sie stehen direkt an der Rezeption und sind sofort einsehbar. Allerdings gibt es nur 20 Stück, sind die alle vermietet, hat man Pech. Wir hatten hier Glück.



Es gibt noch zusätzlich einen Internetbereich mit PCs und Bildschirmen, die man nutzen kann, wenn man ein Tablet oder wie die meisten, ein Notebook dabei haben. Ein Kaffeeautomat steht bereit, dieser machte einen guten Eindruck und es war immer Zucker und Milch vorhanden. Dieser Service ist kostenpflichtig.

Die Sauberkeit:

Jetzt wird es langsam eng. Man muss sich erinnern: wir hatten ein Hotel gebucht. Hat 2 Sterne, soweit ja bekannt, hätten auch drei sein können, ich habe schon Hotels übernachtet, die hatten keinen Stern. Muss man Sterne haben, wenn man einen guten Service und Sauberkeit anbietet ? Nein, ich denke nicht, das sind Grundvoraussetzungen. 





Der Flur war bereits am Tag des Einzugs dreckig, der Boden unsauber, die Leisten am Boden hingen daneben, das war nicht so schön. Das Zimmer war sauber, der Mülleimer leer und das Bad, wie oben schon erwähnt, scheinbar recht neu und auch sauber. Das Zimmer war aufgeräumt und soweit sauber auf den ersten und zweiten Blick. Leute, die es steril haben müssen würden sicher etwas finden. 



Ab dem nächsten Morgen kam auch Bewegung ins Hotel / Hostel, denn viele reisten ab, viele Neue kamen, daher war auch mehr Trubel. Viele Leute machen viel Deck, besonders bei einigen hatten wir den Eindruck, Sie haben keine Kinderstube oder eine gestörrte Erziehung genossen, oder eben auch nicht genossen. Diese Leute, wer auch immer, jung oder alt, warfen leere Becher, Tüten und Becherabdeckungen auf den Boden und in die Flure. Ab Abend sehen die Flure und das Treppenhaus schlimm aus. Am nächsten Morgen sah es leider nicht so besonders besser aus, hier wurde also am Abend nichts mehr gemacht. Wir brachen nach dem Frühstück zu einer Tagestour auf und kamen erst am Abend zurück. Aber …. Etliche Becher und Dreck lagen ja immer noch am selben Platz im Treppenhaus und in den Gängen ! Es wurde sehr schlecht gereinigt. Etwas wurde gemacht, das steht fest, denn es lag weniger dort, aber eben nur weniger und schon  lange nichts. 

Sorry, aber da wurde es langsam doch zu viel, die Bude sah auch für ein 2-Sterne-Haus nicht mehr entsprechend aus. Kann man nicht einmal am Tag durch die allgemeinen Räume und Flure gehen und alles entfernen, was Leute hingeschmissen haben ? Scheinbar nicht. Aber auch in unserem Zimmer wurde nichts gemacht !



Ja, richtig gelesen, es wurde nichts im Zimmer gemacht, keine Betten gemacht, kein Mülleimer geleert, kein Badezimmer gewischt




Und das habe ich bisher noch nie erlebt, auch in sehr kleinen Hotels und Pensionen wurde eine geringe Reinigung jeden Tag gemacht, die Betten wurden mal ausgeschüttelt und gerade hingelegt. Das das Personal dort in den Fluren kein deutsch konnte hatte ich schon geschrieben. Das sind vielleicht Einzelfälle, aber diese sind uns auch beim Frühstück aufgefallen. Eine verständliche Kommunikation ist hier sehr schlecht möglich.

Fazit:

Genug gemeckert. Wie immer ist die Überlegung, würde ich das Produkt wieder kaufen oder würde ich dieses Hotel wieder besuchen ? Hier ein klares NEIN ! 

Für mich oder für uns steht fest, lieber ein paar Euronen mehr ausgeben und ein Hotel in besserer Lage, wo man mehr auf Sauberkeit und Ruhe legt. Das mit der Ruhe ist im Innenstadtbereich schwer, aber dann lieber ein wenig weiter raus, mit der Hamburg Card ist man sehr flexibel und kann überall herumfahren.
Pluspunkte waren der kostenlose Blechspind, da wir noch einen bekommen haben, und das Frühstück, was nicht der Hammer, aber völlig ausreichend und in größeren Mengen vorhanden war. Der leckere Marken O-Saft steht ganz weit oben auf der Liste.

Nach der Reise habe ich auch die Möglichkeit bekommen, das Hotel über Hamburg Tourismus und über die Hotelkette selber zu beurteilen. Das habe ich auch ehrlich gemacht, so wie hier auch beschrieben, eine Feedback habe ich nie bekommen.