Freitag, 20. Februar 2015

HerbaChaud Wärmepflaster


Ein Wärmepflaster aus 100% natürlichen und pflanzlichen Stoffen?
Kann es das geben ? Ich werde es sehen, denn ich habe die HerbaChaud  Wärmepflaster als Testmuster bekommen.



Das HerbaChaud  Wärmepflaster ist ein physikalisch wirkendes Schmerzpflaster, zur Förderung des allgemeinen körperlichen und seelischen Wohlbefindens. Es kann wohltuend und entspannend auf den Körper wirken, Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen, u.v.m.

Was unterscheidet das HerbaChaud  Wärmepflaster von Konkurrenzprodukten? 

Eine unschlagbare Kombination: „Wärme“ in modernster Form & altüberliefertes Wissen der chinesischen Medizin! Für eine lange, konstant bleibende Wärmewirkung.
Besonders Nacken- und Rückschmerzen hat eigentlich jeder Mal, egal, ob aus falscher Haltung oder villeicht aus einer Überanstrengung heraus, das passiert schnell, wenn ich alleine an meinen letzten Umzug denke, und das tägliche Schleppen der schweren Kisten und Gegenstände, da hatte ich jeden Tag Rückenschmerzen. 



Es gibt ja ein paar andere Wämeplaster aus dem Markt, wie die ABC-Pflaster oder die ThermaCare-Pflaster. Mit den ABC-Pflaster habe ich vor Jahren schon sehr negative Erfahrungen gemacht. Ich hatte Probleme im Bereiche der Lendenwirbel und musste mehrmals durch Fachärzte behandelt werden. Durch das Pflaster erhoffte ich mir Hilfe durch Tiefenwärme. Diese war auch vorhanden, aber eigentlich zu viel und eine zu harte Wärme, eher als Hitze zu bezeichnen. Aber das Drama begann, als ich nach 2 Tagen das Pflaster abziehen wollte. Das ging nicht so einfach. Der Kleber hatte sich dermaßen mit der Haut und den Haaren im Lendenbereich verbunden, das meine Frau mit viel ( oder auch weniger ) Kraft ziehen musste, das diese Stelle dann am Ende auch haarlos war. Sorry, aber nie wieder, diese Schmerzen wünsche ich keinem.

Dann gibt es noch die ThermaCare Pflaster, die uns auch schon recht gut geholfen haben, wenn es um Tiefenwärme ging, hier haben wir diese als Nackenpflaster eingesetzt und haben gute Erfahrungen gemacht.

Wie ist der Aufbau der Pflaster ?
1. Wärme
Die Hauptwirkung wird durch die Wärmeentwicklung erzielt. Diese Wärme wird durch die Oxidation von Eisen an der Luft erzeugt und so gesteuert, dass über eine Zeitdauer von 12 bis 16 Stunden eine konstante und angenehme Wärmeabgabe erfolgt.
2. Naturmineralien
Als körpernahe Abdeckung dient eine schwarze Schicht aus einer Kohlen-Eisen-Mischung, welche mit den für den menschlichen Organismus wichtigsten Mineralien, beschichtet ist. Diese Kohle-Eisen-Mischung ist in China unter dem Namen TDP bekannt.
3. Kräuter
Der Kern des HerbaChaud® Wärme-Pflasters besteht aus einer altüberlieferten chinesischen Heilkräutermischung, die in ein Säckchen aus Orangenbaumrinde eingehüllt ist. 
(Quelle: Medipolis)

Was sind die Einsatzgebiete der Pflaster ?
 Menstruationsbeschwerden
  -  Kreuz- und Rückenschmerzen
  -  Gelenk- und Muskelschmerzen
  -  Muskelverspannungen in Schulter & Nacken (Lumbago)
  -  Rheumatischen Schmerzen
  -  verschiedenen Frauenleiden
  -  Arthritischen Schmerzen
  -  Hexenschuss / Ischias / Morbus Bechterew
 - Prellungen, Muskelzerrungen, Sportverletzungen (Tennisarm, Zerrungen)

Zum eigentlichen Test:
Als Testmuster habe ich drei Einzeltüten bekommen. In dem Testzeitraum konnte ich ein Pflaster sinnvoll nutzen, da ich, bedingt, durch ein falsches seitliche Heben eines schweren Gegenstandes, Muskeln im Schulterbereich gezerrt hatte.
Was wäre die Alternative jetzt gewesen ? Man geht zum Arzt, der dann im Grunde nichts machen kann oder Massagen verschreibt. Dann wartet man auf den ersten Termin eine Woche und hat weiter Schmerzen. Oder man nimmt eine Salbe, die aber die Kleidung verschmieren kann und nie so lange helfen kann.



Das Pflaster ist in einer Verpackung und noch einmal extra in einer Papier-Umverpackung. Nach dem Aufreissen klebt man, oder lässt kleben, das Pflaster auf die schmerzende Stelle. Nach ca. 3 Minuten habe ich die erste Wärme gespührt, nach 5 Minuten war es sehr angenehm warm, gut auszuhalten, einfach merklich warm.
Eingesetzt habe ich es am Abend, dann ein T-Shirt drübergezogen und die Wärme genossen. In der Nacht habe ich es natürlich draufgelassen, die Klebeecken haben sich leicht bis zum Morgen gelöst, das ist normal und damit kann jeder sicher leben. 

Was kosten die Pflaster ?
Der UVP beträgt 26,99 Euro, der Onlinepreis liegt bei ca. 23,90 Euro im 6er Pack, das wäre ein Stückpreis von 3,98 Euro. Das finde ich mehr als angemessen, da man beachten muss, das in den Online-Apotheken oft keine Versandkosten ab 20 Euro anfallen.
Beachten sollte  man auf jeden Fall auch das Ablaufdatum, was auf jeder Tüte aufgedruckt wurde. Bei meinen Testmustern war es 06/2015. Durch die natürlichen Stoffe ist die Haltbarkeit natürlich geringer als bei chemischen Produkten.



Mein Fazit zum HerbaChaud  Wärmepflaster:
Sehr gut hat mir die natürliche Basis gefallen. Der umgerechnete Grundpreis von knapp 4 Euro halte ich für angemessen und völlig in Ordnung. Die Anwendnung ist sehr einfach und von jedem zu bewerkstelligen. Die Tiefenwärme war sehr angenehm und fühlte sich gut an, nicht zu wenig, nicht zu stark, das die Haut stark errötet. Die Wirkdauer von bis zu Stunden 12 Stunden ist sehr gut, oft reichen solche Zeiten für eine schnelle Hilfe aus. Durch die Natürlichkeit der Inhaltsstoffe ergibt sich auch ein Ablaufdatum ( 6 Monate ? ). Das sollte man bei einer möglichen Bestellung beachten. Für mich ein echter Tip und Alternative zu anderen Wärmepflastern.

Vielen Dank an Medipolis, die über eine Facebookaktion Tester suchten und mir diese Möglichkeit gegeben haben. 

Donnerstag, 19. Februar 2015

McKINLEY Herren Doppeljacke "Sorocaba"

Zum Anfang des Jahres und des einsetzenden Winters ( im Rheinland ) wurde es auch Zeit für eine neue Jacke. Es sollte eine Winter / Ganzjahresjacke werden, die längere Zeit im Jahr benutzt werden kann.

Die eine oder andere ähnliche Jacke habe ich bereits in den letzten Jahren gehabt, kenne daher die Vor- und Nachteile solcher Jacken.
Als Vorgabe an die Jacke habe ich für mich vorher folgendes festgelegt:

- Wind- und Wasserdicht ( / - fest )
- Atmungsaktiv
- Möglichst viele Taschen
- Hoher Kragen
- Nicht zu schwer
- Wenn möglich mit Kapuze 
- Preislich bis max. 130 Euro

Auf meiner Suche stieß ich auf die McKinley Doppeljacke „Sorocaba“, die von Firma Intersport verkauft wird.

Bild: Intersport


Wenn man im Web in den verschiedenen Testberichten nach Jacken von McKinley sucht, findet man diese Jacken in der selben Klasse wie andere bekannte namhafte Hersteller am Markt. Auch sind die Testergebnisse recht ähnlich. Sicher muss man jede Jacke einzeln für sich sehen, Sie tragen und bewerten. 

Die Sorocaba fühlt sich „gut“ an, wenn man Sie aus der Verpackung nimmt, wobei ich das Gefühl nicht weiter beschreiben kann, als angenehm für die Haut. Dann muss man wissen, dass diese Jacke eine wattierte Innenjacke hat, daher ist hier schon eine bestimmte Stärke vorgegeben. 
Wichtiges Thema ist immer die Größe. Es sollte noch ein Pulli drunter getragen werden können, da ich die Jacke im Outdoorbereich im Winter auch bei tiefen Temperaturen tragen möchte. Meine Jackengrösse ist entweder XL oder XXL. Hier habe ich mich für XXL entschieden, insbesondere aus den vorgenannten Gründen.



Beim Anziehen bemerkt man direkt das angenehme Gefühl der wattierten Innenjacke. Die ausgewählte Grösse XXL passte sehr in Bezug auf Ärmellänge und der allgemeinen Länge, da der komplette Rücken und Nierenbereich im Winter gewärmt werden sollte. 

 


Die Innenjacke hat ein festes Bündchen, was sehr gut am Arm anliegt, so kann keine Kälte so schnell von den Armen aus in die Jacke reinziehen. Der Reissverschluss läuft leicht, ohne zu haken, hier merkt man die Markenqualität von YKK als lang jähriger Spezialist für Reissverschlüsse. 


Die allgemeine Passform ist sehr gut, die Innenjacke wärmt bereits schnell, die Kapuze ist ausreichend groß, das die Augen und eine mögliche Brille geschützt werden. Die Taschen sind gut zugänglich, haben eine normale Größe und haben verschweisste Nähte gegen das Eindringen von Wasser. Die Innenjacke kann man herausnehmen und auch einzeln tragen, sehr praktisch, denn manchmal ergeben sich an einem langen Tag in der Natur Wetteränderungen ( Sonne / Regen / Wind ), das es nötig ist, die Jacke zu wechseln, hier kann man den nicht benötigten Teil in den Rucksack packen. 

 


Zum praktischen Einsatz:
In einem zweiwöchigen Praxistest wurde die Jacke täglich getragen und in einem Temperaturbereich von -3 bis +7 Grad getestet.
Zu keiner Zeit hat Sie mich gestört, oder war an einzelnen Stellen lästig oder hinderlich. Die Innenjacke war schön warm und temperierend. Durchdacht ist das System, das man diese raustrennen kann, das brauchte ich zu dieser Jahreszeit nicht. Die Ärmel kann man über einen Klettverschluss so schnell an die Arme anpassen, das kein Wind von vorne eindringen kann.

Die große Kapuze und der hohe Kragen hat zusätzlich sehr geholfen, störenden Wind abzuhalten. 


Durch die Atmungsaktivät habe ich weder geschwitzt noch gefroren, hier haben die Eigenschaften der Jacke beste Arbeit geleistet, der Wasserdampf  durch Schwitzen konnte entweichen, Nässe und Feuchtigkeit wurde von außen abgehalten. 



Mein Fazit zu der Jacke:
Eine moderne und aktuelle Ganzjahresjacke, die mich auch im praktischen Test völlig überzeugt hat.  Das Preis / - Leistungsverhältnis ist sehr gut und die Jacke jeden Euro wert.



Mittwoch, 18. Februar 2015

Air Berlin Airbus A320 in der "Topbonus" Sonderlackierung

Air Berlin hat wieder eine Sonderlackierung mit dem Namen " Milo Topbonus ", die am 16.02.2015 erstmalig auf dem Flughafen Köln / Bonn war.

Was heisst " Milo Topbonus " ? 
Recht einfach, wenn man es weiß. Milo heisst der rote Vogel Strauss mit einer schwarzen Pilotenbrille, der auf der Seite der Maschine zusehen ist. Topbonus ist das Vielfliegerprogramm von Air Berlin, wo man Bonuspunkte für Freiflüge sammeln kann.



D-ABFO
Air Berlin Airbus A320-214
Special "Milo Topbonus" 
16.02.2015
Köln / Bonn Airport ( CGN )




Bella Crema Selection des Jahres 2015 mit Tansania Nyanda Bohnen

Zusammen mit Sandra von Trend und Test und drei weiteren Testern, habe ich die Möglichkeit bekommen, die neue Kaffeesorte des Jahres der Bella Crema Selection zu testen.

Nach einer kurzfristigen und sehr netten Absprache kam das Päckchen mit dem 200 Gramm Testbeutel schnell an und der Test konnte beginnen.



Ich trinke recht viel Kaffee, besonders am Wochenende, daher kam dieser Test recht und verschiedene Bella Crema Sorten habe ich bereits vorher schon probiert.
Ehe ich meine persönliche Meinung wiedergebe, kann es sicher keiner besser beschrieben als der Hersteller selber.

Mit Tansania Nyanda Bohnen für die ausdrucksstarke Fülle mit Nuancen von Mandarinen
Verschiedene Sorten und Anbaugebiete bestimmen den Geschmack von Kaffee – ganz wie beim Wein. Ein besonderes Geschmackserlebnis bieten die Tansania Nyanda Bohnen: An den sanften Hängen eines Hochplateaus werden die Kaffeepflanzen von Schatten spendenden Bäumen vor der afrikanischen Sonne geschützt. So reift ein ausdrucksstarker Kaffee. Die speziell auf diese Kaffeekomposition abgestimmte Röstung offenbart eine angenehme Fülle, die von fruchtigen, an Mandarinen erinnernden Nuancen akzentuiert wird.



Das aus Afrika viele gut schmeckende Kaffeesorten kommen, weiß man seit vielen Jahren, die unterschiedlichen Stärken, die es von einigen anderen Sorten gibt, wird man hier nicht finden. Die Stärke ist mit der " 3 " eher schwach, aber .... durch die 100% Arabica Bohne mit einer sehr sehr feinen aber im Abgang durchaus schmeckbaren Note von Mandarinen, reicht diese Stärke für mich aus, denn der Geschmack kommt so sehr gut raus.



Ich möchte einen Kaffee, der schmeckt, nicht dünn wie Tee, aber auch nicht dick wie Teer, der Geschmack entscheidet für mich und das ist hier gegeben.

Was kostet die 1000 Gramm Tüte Bohnen ?
Im Shop von Melitta findet man Sie im Moment runtergesetzt auf 12,49 € ohne Versand. Wenn man in den Läden danach sucht, wird man ähnliche Preise findet. Schnäppchenjäger können im Netz nochmal einen Euro sparen.

Mein Fazit zu dem Kaffee.
Als eigentlich "nur" Kaffeetrinker war ich ein wenig skeptisch, denn die Sorten ähneln sich heute doch schon extrem. Einen Besonderen zu finden, der sehr gut schmeckt und nicht zu stark ist, ist auch eher schwer zu finden. Für mich war dieser Test ein Highlight in diesem Monat, ich war überrascht, und werde gerne immer wieder eine Tüte aus dem Laden meines Vertrauens mitnehmen.

Bedanken möchte ich mich zu guter Letzt auch noch einmal bei Sandra, die das Vertrauen in mich gesetzt hat, einen objektiven Test zu machen. Gerne würde ich in der Zukunft wieder etwas mir Dir zusammen testen. 

Freitag, 6. Februar 2015

Motorola Smartphone Moto X, Gen.2 im Test

Als ich die Möglichkeit von der Zeitschrift Computerbild bekommen habe, das recht neue Motorola Smartphone Moto X in der zweiten Generation zu testen, habe ich das sehr gerne angenommen, da es doch ein interessantes System ist.

Über den "Motomaker" kann man sich das persönliche Moto X zusammenstellen. Zur Wahl steht die Vorderseite in Weiß und Schwarz, 10 Farbakzente und 25 Rückseiten, wie Leder, Mambus, Walnuss oder Teakholz.
Mein zusammengestelltes Moto X sah nach der Konfiguration so aus:



Die technische Ausstattung steht bereits auf etlichen Seiten im Netz und kann man sich auch jederzeit beim Hersteller ansehen, daher möchte ich diese hier überspringen und mehr auf meine privaten Erfahrungen eingehen.


Der Test musste nach einem festen Muster ablaufen, das wurde entsprechend vorgegeben, so dass jeder der 10 Tester nach Möglichkeit jeden Tag testet und sich mit dem Handy beschäftigen muss. Natürlich wurden auch Fotos oder Videoclips sehr gerne gesehen. 

Endlich kam das Handy an und wurde direkt unter Spannung ausgepackt und von allen Seiten begutachtet. 







Verstärkt habe ich heute auf die Auslastung und die Geschwindigkeit der Apps geachtet. Da ich einige Spiele bereits auf dem Iphone habe und auch für Android installieren konnte, ist auch ein direkter Vergleich möglich, hier starten die Spiele ca. 40-50% schneller.  Wenn man die Grafik dieser  Spiele anschaut, ist die Grafik schöner und satter von den Farben.

Bisher ist das Betriebssystem stabil und problemlos gelaufen, nichts hat sich aufgehängt oder konnte nicht gestartet werden. Probleme wie ein komplettes Einfrieren, was man von anderen Handys kennt, habe ich bisher nicht gehabt.

Am sechsten Tag wurde es Zeit den Akku aufzuladen, denn der Ladezustand war auf 10% gesunken. Ich bin überrascht, das bei einer täglichen Belastung von Wlan, Bluetooth, Netzlast und Apps der Akku fast eine Woche gehalten hat. Für negativ halte ich den aktuellen Trend, die Akkus im Gerät nicht wechseln zu können, hier muss man immer auf aktuellen Ladestand achten, ggf. eine Powerbank dabei haben. Sehr gut dagegen ist die Anzeige, wie lange der Aufladevorgang am Netzteil noch dauert. 


Sehr interessant und beruflich von mir nutzbar ist die App Quickoffice, mit der ich Word, Exel und PowerPoint Dateien erstellen kann. Das ist ideal, wenn man beruflich unterwegs ist oder freie Zeiten nutzen möchte, aber nicht immer das Notebook dabei hat. Das Arbeiten geht mit der Tastatur angemessen und für kleinere Arbeiten  problemlos. Abspeichern kann man in den aktuellen Microsoft Dateiendungen, was den Vorteil hat, das man Sie weiter bearbeiten kann. 
Die Speicherung erfolgt auf dem Moto X oder in der Google Cloud, was den großen Vorteil hatte, das ich von verschiedenen Arbeitsplätzen darauf zugreifen kann. Nicht immer sind Netzverbindungen möglich oder erlaubt, aber der Zugriff ins Internet gehört zum allgemeinen Standard. Das hat mir sehr gut gefallen und werde es gerne weiter nutzen. 

In der dunklen Jahreszeit ist man mehr auf ein lichtstarkes Objektiv in der Kamera angewiesen. Das Moto X 2.Gen. hat ein f2.25 Objektiv mit 13 MP, das lässt hoffen. Jedoch zeigen sich immer Schwächen, wenn die Belichtung schlecht ist oder weil das Licht einfach nicht vorhanden ist. Immer wieder sind Bilder recht grob pixelig, wenn man auf den Blitz gezielt verzichtet, oder wenn die Einstellung auf "Automatisch" steht. 
Generell kann man auf den Blitz nicht verzichten, entweder ist es einfach zu dunkel oder es sind zu viele Schatten. Negativ sind mir beim Blitzen aufgefallen, das die Augen bei Tieren und Menschen so hell angeblitzt werden, das es einfach später künstlich aussieht. Hier kann man sicherlich an der Software noch einiges machen, denn es gibt bereits Software, die eine automatische Rote-Augen-Korrektur vornimmt. Das wünsche ich mir auch beim Moto X.




Nachdem die Kamera im Innenbereich schon einige Schwächen hat, die man ausbessern sollte, wollte ich das gerne auch draußen unter verschiedenen Bedingungen testen. Das Wetter war leicht sonnig und auch bedeckt. Die Abbildungsleistung hat mich eher enttäuscht, wenn man bedenkt, das hier eine moderne 13MP Kamera verbaut wurde. 
Die Testbilder wurden direkt am Notebook gesichtet und betrachtet um direkt beurteilen zu können. Man bemerkt, das auch draußen bei einem guten Licht, der Autofokus doch eine gewisse Zeit braucht um sauber scharf stellen zu können. Auch wenn der innere Ring grün angezeigt wird, heisst das nicht, das das Motiv auch scharf ist, mein Ausfall lag bei ca. 30%, und das ist zuviel, für eine moderne Kamera in einem aktuellen Handy. Die Bilder wirken teilweise zu hell, der Weißabgleich stimmt nicht, dann leicht bis mittelmässig unscharf an den Seiten. 
Mit einer langen Fokussierzeit von ab ca. 4-6 Sekunden stellt die Kamera scharf, das ist für schnelle Fotos zu lange. Daher ist die Kamera für Fotozwecke leider mit dieser Softwareversion nur gutes Mittelmaß.




Vielleicht sind meine Ansprüche an Fotos aus aktuellen Kameras höher als die von anderen, aber ich kann Vergleiche zu anderen Smartphones machen, und da kommt die Kamera des Moto X einfach nicht mit und sollte nachgebessert werden.

Gespannt war ich heute auf die Schnelligkeit und Stabilität von Google Maps. Auf meinem Iphone 4 hat sich Google Maps als beste und aktuellste App als Navifunktion herausgestellt. Andere, die ich vorher hatte, zeigten immer wieder Schwächen und irgendwann nicht mehr nutzbar. Auf dem Moto x wollte ich die Sprachfunktion nutzen um Maps zu starten, was nach verschiedenen Versuchen immer wieder scheiterte, und ich bei Google und dem Suchergebnis " Google Maps " landete. Nach dem manuellen Starten, öffnete die App sehr schnell und die GPS Standortbestimmung zeigte innerhalb von 2 Sekunden den aktuellen Standort, der vorher bewusst nicht erfasst wurde. Nach Eingabe der Adresse ging es direkt los. da ich keine passende Autohalterung habe, habe ich das Moto X auf die Ablage gelegt, für diesen Test reichte das aus, zumal die Sprachausgabe den Weg deutlich ausgab. Die App hat sich bewährt und läuft auf dem Moto X super schnell und stabil, ich war begeistert.


Ein schöner und trockener Sonntag lockte an die frische Lust und daher wollte ich den Music Player ausprobieren. Das Bberspielen von MP3 Musik klappte per USB3.0 und Kabel an das Moto X sehr schnell. Die entsprechenden Musikstücke werden logischerweise in den Ordner "Musik" kopiert. Mit der App "Play Music", die recht einfach und simpel, aber effektiv ist, sucht man die entsprechende Musik aus. Vorher in den Ordner kopierte Musik wurde  erkannt und war bereit zum abpspielen. Die nicht in der Packung befindliche Ohrenstöpsel fehlten jetzt, das wunderte mich schon beim Auspacken. Zu einem hochwertigen Handy gehören auch vernünftige Stöpsel. Ich habe vorhandene genutzt und konnte die Musik Aussetzerfrei und ohne Probleme hören. Die Lautstärke kann man über die Außentasten an der rechten Seite des Handy sehr gut verstellen und Sie reicht völlig aus. Ist die Musik vorher gut ausgesteuert worden, reicht eine Einstellung im mittleren Bereich für mich auch. Die App bietet keinen besonderen Luxus wie Equalizer oder ähnliches, aber Sie reicht das reine Hören von Musik völlig aus und hat mir gefallen, einfach und effektiv, so sollte es sein. 


Zu meinen Hobbys gehört das Fotografieren, das in vielen Bereichen, besonders als "Planespotter" bin ich gerne und viel an verschiedenen Flughäfen unterwegs. Zu diesem bereich des Fotografierens gibt es eine recht gute App mit dem Namen "Flightradar24 ", welche weltweit den Flugverkehr mittels grafischer Oberfläche aufzeichnet und man an jedem Standort verfolgen, welche Maschinen zu welcher Zeit einen bestimmten Flughafen anfliegt. Diese App ist die Basis für jeden Planespotter, der über Stunden an einem Standort ist. Voraussetzung ist hier ein stabiles Betriebssystem, ein möglichst schneller Prozessor und ein großer Bildschirm. Beim Moto X ist alles gegeben. Das akuelle OS 5.0.0 lief jederzeit stabil und die App war schnell, die Anzeige auf dem recht großen Bildschirm sehr gut zu erkennen. Im Vergleich zu meinem bisherigen Iphone 4 eine deutliche Verbesserung, da dort die App hackelig lief.


Sehr nützlich, besonders im Ausland ist die Übersetzer-App. Ideal für alle, die im Ausland die Sprache oder einzelne Worte nicht wissen. Der Start ist schnell und die jeweiligen Sprache kann man schnell auswählen, eine Umstellung der Übersetzungsrichtung ist jederzeit möglich. Getestet wurden manuelle Eingabe normaler, aber gängiger Worte wie Hauptbahnhof, die dann in englisch alle richtig übersetzt wurden. Als Ergänzung gibt es noch eine Scanfunktion über die Frontkamera, wo man Texte oder - Bereiche einscannen und übersetzen kann. Hier sind leichte Fehler aufgetreten, mit denen ich im Ausland aber immer leben kann. Diese App, die schnell und einfach ist hat mich echt überzeugt, ich bin begeistert ! 




Die Qualität meiner Testvideos im Außenbereich waren sehr gut, die 1080p HD reicht völlig für ein Handy aus. Möchte man eine noch bessere Qualität haben, kann man auf 4k HD Aufnahmemodus schalten. Hier wird man extra auf die 4 fache Speichergröße des Clips hingewiesen und man muss es bestätigen. Dieses Qualität ist toll, man sollte jedoch eine ruhige Hand haben, denn die Kamera und Linse sind immer noch dieselben, und man nimmt dann viel unscharfes Material auf. Für den Innenbereich, der eher schlecht ausgeleuchtet ist, enttäuscht auch der 1080p HD Clip, denn auch hier ist das Bild verpixelt und macht einfach keinen Spaß.



Fazit:
Die Rückkamera ist mit den 13 MP, hat trotz den f2,25 leichte Schwächen wenn genügend Licht vorhanden ist, dann ist die Körnung der Fotos trotzdem als gedacht. Tageslichtaufnahmen und den HD Clips sind dank 1080p gut und ausreichend.  Spannend ist die Spracherkennung, die ich von meinen anderen Geräten nicht kenne, diese klappt und funktioniert mit ein wenig Übung sehr gut. Für mich ein echter Tipp für alle die ein neues Handy suchen und nicht auf feste Hersteller oder Modelle eingeschworen sind !